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Samstag, 29. April 2017
Steh nicht weinend an
meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend
Winde, die wehn,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee.
Ich bin das Sonnenlicht
auf reifem Korn.
Ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn du erwachst in
der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an
meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
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